Twitter-los

Der erste Tag ohne Twitter bereitete keine Abstinenz-Probleme wie Herzrasen oder Schweißausbrüche. Habe mich zwar zweimal dabei erwischt, vorbeizuschauen dies dann aber doch sein gelassen. Der Suchtfaktor scheint doch nicht so hoch zu sein wie angenommen.

Was mich an Twitter übrigens bisher am meisten störte waren diese Ich-habe-gebloggt-, Ich-habe-ein-Foto-hochgeladen- und Ich-habe-etwas-kommentiert-Meldungen. Bei vielen hatte ich schon den Weblog-Feed abonniert und das nach 5-10 Minuten auch so gemerkt. Aber das ist ja anscheinend eine hochexklusive Vorabmeldung. Vielleicht auch ein wenig SEO – allerdings werden die meisten URLs erstmal durch eine Kurz-Adresse ersetzt, von daher ist dieser Faktor doch eher gegen Null anzusehen.

Sicherlich waren auch die ein oder anderen interessanten Links dabei, auf die ich ohne Twitter nie gestoßen wäre. Trotzdem ist die meiste Zeit, die man mit Twitter nutzt pure Zeitverschwendung. Gerade als Prokrastionist findet man in Twitter eine vollkommene Ablenkungsmöglichkeit.

Was ich Twitter auch noch gutheißen konnte waren zahlreiche neue Bekanntschaften oder zumindestens haufenweise @-Replies mit Leuten, die ich vorher nicht kannte – und bis heute auch wirklich nicht kenne ;)

Ich habe mir vorgenommen eine Woche ohne Twitter auszukommen und dieses danach komplett aus meinem Netzleben zu verbannen. Und so wie es derzeit aussieht, wird das kein allzugroßes Problem darstellen. Könnte man aber meinen, wenn man einmal in Twitter Fuß gefasst hat. Twitter ist einfach ein Phänomen.

Schlaft schön ;)

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1 Kommentare zu »Twitter-los«

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Michel am 03.05.2008: #

Ich hab übrigens wieder damit angefangen ;)

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