Gran Torino

Gran Torino ist ein so toller Film, dass ihr ihn euch ansehen solltet, nein, müsst!

Es geht um einen alten Typen – Walt Kowalski, gespielt von Clint Eastwood –, der seine Familie genauso wenig ausstehen kann wie Ausländer und den Pfarrer des Dorfes. Als seine Frau stirbt, hat er nur noch seinen Hund Daisy.

Ins Nachbarhaus zieht eine Miao-Familie ein, was ihm gar nicht passt. Kurz darauf soll der Nachbarsjunge Thao, getrieben von seinem großen Cousin, den Gran Torini aus Walts Garage stehlen. Dabei wird er allerdings von Walt erwischt. Um die Ehre der Nachbarsfamilie zu retten, soll Thao Walt bei Reperaturen helfen.

Zwischen den beiden und der Familie entsteht mit der Zeit eine Freundschaft, man hilft sich und feiert gemeinsam. Da sich Thao und die gesamte Familie vom Cousin distanziert hat und Walt auch nicht gerade nett mit ihm umgegangen ist, kommt es mit der Zeit zu Rachefeldzügen, die Walt zum allerletzten Schritt treiben …

Gran Torino ist hervorragend gespielt und, abgesehen von Eastwood, nicht von Stars überlaufen, die den Blick auf die Story verwässern. Hier geht es um Freundschaften zwischen verschiedenster Lager, gepaart mit nicht unbedingt politisch korrekten Sprüchen von Walt und einen langsam aufblühenden jungen Thao, der viel von Walt, und Walt viel von Thao und seiner Schwester lernt.

Und ich musste sogar fast mal weinen. Memme.

Der Ja-Sager

Worum gehts? Ein leicht erfolgloser Typ namens Carl Allen (Jim Carrey) bekommt durch eine Ja-Sag-Therapie wieder Schwung in sein Leben und lernt dabei eine neue Liebe kennen. Zum Ende des Films erkennt er, dass „ja“ sagen nicht immer die beste Möglichkeit ist, voranzukommen.

„Der Ja-Sager“ ist eine „sei du selbst und mach was aus dir, nur nicht um jeden Preis“-Liebeskomödie ohne große Überraschungen aber mit Herz. Gut für Pärchen oder welche, die es noch werden wollen.

Filmwissen am Wochenende (II) – 16 Blocks

16 Blocks: ****

Danke Schwesterchen, guten Film ausgesucht.

Filmwissen am Wochenende (I)

Shaun of the dead: *****
Mystery Science Theater 3000: ****

Ein Quantum Ratlosigkeit

Einen bleibenden Eindruck hat Ein Quantum Trost bei mir nicht hinterlassen, ich weiß nach zwei Tagen schon nicht mehr, worum es genau ging. Vielleicht sollte ich auch mal mein Hirn checken lassen oder im wachen Zustand ins Kino gehen, aber das nur nebenbei.

Ich weiß noch, dass ich ein paar gute „Boah!“ und Lacher rausgeschossen hab, so schlecht kann er also gar nicht gewesen sein. Auch dem Design Tagebuch muss ich zustimmen, die visuelle Gestaltung des Intros war großartig (meine Lieblingsvokabel zur Zeit) und die typographischen Lösungen um die Stadtnamen einzublenden war sehr schön gemacht.

Wirklich innovativ war Ein Quantum Trost nicht, das hatte Casino Royale ja schon erledigt, der die Story von James Bond vor jegliche Bond-Filme legte und einen kaputten und gebrochenen Bond zeigte. Natürlich gibts wieder Verfolgungsjagden, Schießereien und schöne Frauen. Wirkliche Highlights habe ich nicht feststellen können. Trotzdem kann man ihn sich angucken und wird bestens unterhalten.

Bestenfalls werde ich ihn mir nochmal anschauen um mir eine Meinung zu bilden.

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Webdesign / Mediengestaltung in Essen